Allgemein

Von langer Hand geplant? Oder…

warum Shorthand Social auf meine To-Do-Liste wandert.

Montagmorgen – und ich bin auf der Suche nach dem Haken! Wo ist er denn nun an der neuen Wochenaufgabe? Nur angucken – keinen Account anmelden und selber erstellen? Das ist ja mal einfach! 😉

Nach einem Blick auf den Blog des frühen Netzworking-Vögelchens Chinese Ricebag, habe ich mich dann auch tatsächlich gegen eine Anmeldung bei Shorthand Social entschieden. Man räumt dem Anbieter dieses Tools ja einen großzügigen Zugriff auf den eigenen Twitter Account ein, und ich möchte nun doch nicht rund um die Uhr twittern wie superduper ich deren Produkt finde… 😉
Übrigens; ich fände es hilfreich, wenn solche Punkte auch kurz in den Wochenaufgaben thematisiert würden. Wo kann man bedenkenlos einwilligen –  welche Tools sind tatsächlich vielleicht datenschutztechnisch nicht ganz unbedenklich? Klar, muss das im Endeffekt jeder selber wissen, aber so kleine, professionelle Entscheidungshilfen und Erklärungen, wären manchmal nicht schlecht. 🙂

Zurück zum Thema! Ich habe mir die verschiedenen Scrollytelling-Beispiele angeschaut, und war begeistert! Als The Walking Dead – Fan fand ich diesen Beitrag besonders gut (Lucille übrigens auch! 😉 ) Wenn das ganze Ding hier gelaufen ist, fliege ich nach Hollywood und bewerbe mich als Zombie…
Auch die anderen Präsentationen waren natürlich hochprofessionell gestaltet – und sowohl informativ, als auch unterhaltsam (in manchen Fällen auch beides gleichermaßen).

Da ich dieses Tool nicht selber ausprobiert habe, fällt es mir schwer zu beurteilen wie hoch der Aufwand ist, um so eine Präsentation zu gestalten. Ich denke mal so schwuppdiwupp wie ein Sway hat man das wohl nicht erstellt, oder?
Die Grenze wäre dann für mich erreicht, wenn der Aufwand größer als der Nutzen ist. Für eine einmalige Klassenführung oder Veranstaltung lohnt es sich wahrscheinlich nicht. Präsentiert man die Story allerdings längerfristig (z.B. auf unserer Homepage / Facebookseite ), oder kann sie bei mehreren Veranstaltungen als (Klassenführungs-)Konzept benutzen, lohnt es sich natürlich auch, mehr Arbeit zu investieren. Einsatzmöglichkeiten sehe ich in erster Linie bei verschiedenen Online-Kanälen; überall dort wo der User die Story selbstständig durchscrollen kann. Da viel Text und Bilder verarbeitet werden, braucht man ja sein eigenes Tempo. Man kann die Storys auf der Homepage und Facebookseite einstellen, oder auch per Newsletter verschicken. Für Präsentationen vor „Publikum“ würde ich dann doch eher auf andere Anwendungen wie Sway oder Prezi zurückgreifen.
Die ganze Optik macht schon einiges her und gefällt mir sehr gut – vielleicht finde ich in Zukunft eine größere Zeitlücke und einen alternativen Twitteraccount um eine Story mit dem Tool zu erstellen.

So, Wochenaufgabe abgehakt, oder? Und wenn sie nicht gestorben sind, dann scrollen sie noch heute! 🙂

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NETzWorking

Should I sway or should I go? Oder…

warum manchmal aller Anfang schwer ist, aber trotzdem zum Happy End führen kann.

Erster Halt 2018: Sway! Ich starte dann mal mit einem Schwank aus meiner Jugend: „Eines Tages war ich mit meinem Smartphone in der Cloud und schrieb ’ne WhatsApp…“ Ach nee, gabs ja alles noch gar nicht! In den coolen 90ern gab es Handys mit Antenne und einem Telefonspeicher der mit 5 SMS voll war. Und Telefonkarten für die Telefonzelle, Tamagotchis, Gameboys, Buffalos, G-Shocks, Discman, die Loveparade, Diddlmäuse, Prinzessin Fantaghirò und die Miniplaybackshow. Und überhaupt waren wir die Coolsten und haben Musikkassetten  im Radio aufgenommen. 🙂
Ohje – ich schwanke, äh schweife ab. Also, schnell zurück zum Thema!

Sway war mir bisher unbekannt, und so sollte es am Montagmorgen auch erstmal bleiben, da der Zugriff auf die Seite durch städtische Sicherheitseinstellungen nicht möglich war. So haben wir uns dann erstmal in unsere ersten Veranstaltungen in diesem Jahr gestürzt und Sway, Sway sein lassen.

Am Dienstag habe ich dann erstmal ein bisschen gegoogelt, und am Tablet ausprobiert und habe plötzlich festgesetllt „Huch! Die Seite geht ja auf einmal auf!“. Das ging ja doch recht fix. Ich habe mir zuerst mit meiner E-mail-Adresse (gmx) ein Konto erstellt. Ich habe dann einen 4stelligen Zahlencode bekommen, durch dessen Eingabe das Konto freigeschaltet wurde. Also, ich brauchte keine zusätzliche E-Mail-Adresse anlegen. Das war zwar nun meine private E-Mail-Adresse, aber ich kann schon mal verraten, dass es bei meiner Kollegin auch mit der Dienstmail geklappt hat. 😉
Zum Erstellen des Kontos brauchte ich zwar erstmal ein Tablet mit W-Lan außerhalb des städtischen Netzes, aber die Anmeldung und Arbeit bei Sway hat dann ganz normal am PC geklappt.

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sway verb (MOVE) [ I ] to move slowly from side to side: The trees were swaying in the wind. The movement of the ship caused the mast to sway from side to side/back and forth.  😉
Sway Bedeutung im Cambridge Englisch Wörterbuch 

Nun konnte es endlich losgehen! Und ich muss wirklich sagen; mir gefällt Sway richtig gut! Es ist ein einfacher Weg abwechslungsreiche Präsentationen zu erstellen. Ich gestalte sowieso gerne mit Fotos, Videos und Text, und die Handhabung mit Sway ist mir leicht von der Hand gegangen.

Man hat viele Auswahlmöglichkeiten was Design, Schriftarten und Layout angeht. Man bekommt eine Vielzahl von Fotos angeboten, die man verwenden kann.
Es hat mir viel Spaß gemacht meinen ersten Sway ❤ zu erstellen und kann mir tatsächlich mal wieder vorstellen dieses Tool öfter zu benutzen. Man kann es halt überall einsetzten, wo man sonst Powerpoint benutzen würde; Präsentationen bei Zweigstellensitzungen, Lehrerkonferenzen, Fortbildungen, Informationsveranstaltungen in der Bibliothek (für Lehrer, Eltern, Erzieher etc.). Es ist möglich jedes Thema aufzubereiten; sowohl sachlich und informativ als auch unterhaltsam. Der Sway wird dann in einer Cloud gespeichert und man kann ihn auch jederzeit wieder ändern. Durch einen Link kann ich ihn mit anderen teilen. Sollte ich den Sway dann verändern, brauche ich trotzdem keinen neuen Link generieren.

Mein Fazit; ich kann mir viele Einsatzmöglichkeiten in der Bibliothek vorstellen, sowohl intern als auch extern. Präsentationen braucht man ja bei diversen Gelegenheiten, und mit Sway kann man diese abwechslungsreich und einfach gestalten.

So, nun aber genug gebloggt für heute! Vielleicht geh ich jetzt mal einen Film gucken – hab da noch „Ghost“ auf Video von 1990 – mit Patrick Swayze… 😉

NETzWorking

Keeeb calm? Oder…

warum ich bei dieser Aufgabe (fast) keinen kühlen Kopf behalten habe. 😉 Kuratierungsdienste – die große Überschrift für die neue Netzworking – Woche. Ich kannte den Begriff überhaupt nicht, und von den erwähnten Diensten auch nur Pinterest.

Der erste Teil der neuen Wochenaufgabe, Erstellung eines keeep-Accounts, war einfach; ich konnte mich über den Facebook-Account verbinden. Einmal auf dem Planeten keeeb gelandet, habe ich aber völlig die Orientierung verloren. Die Videotutorials haben mich nicht weitergebracht, und es kam mir so vor als würde ich nur wild und völlig ahnungslos herumklicken. Was mache ich hier eigentlich? Ich dachte am Anfang Thema, Seite und Keebie sind voneinander unabhängige Funktionen. Als ich dann zu der Netzworking Sammlung Best of 2017 hinzugefügt wurde, kam langsam Licht ins Dunkel. Dass ich nun alles bis ins Detail verstanden habe, würde ich nun nicht behaupten, aber ich habe es geschafft eine neue Sammlung anzulegen und auch ein Keebie einzufügen.

Ich kann mir tatsächlich vorstellen, keeeb in Zukunft öfter zu nutzen. Für mich persönlich in erster Linie für meine Lektoratsarbeit. Gerade Titel die noch nicht erschienen sind, könnte ich prima in einer Sammlung ablegen. Dadurch dass man jede URL einfügen kann, kann man ja auch eine sehr umfangreiche Sammlung anlegen die von keiner bestimmten Seite abhängig ist.
Für die Freizeit würden mir auch noch Einsatzmöglichkeiten einfallen  – eine Rezeptsammlung für den Kochclub, Buchsammlungen für den Leseclub, Ausflugsziele für die Wandergruppe…

Außerdem finde es gut, dass mehre Personen an einer Sammlung arbeiten können. Wenn zum Beispiel ein Bastelnachmittag ausgearbeitet wird, können in einer Sammlung verschiedene Bastelvorschläge gesammelt werden. Oder für einen DIY – Workshop können alle Mitglieder der Arbeitsgruppe ihre Selfmade-Projekte sammeln und auch bewerten. Beim nächsten Treffen hat man das Brainstorming und die Ideensammlung dann schon abgehakt! Auch wenn neue Buchvorschläge für Veranstaltungen gesucht werden, können die Gruppenmitglieder schon mal online eine Sammlung anlegen mit Titeln die sie für gut befunden haben.

Mit dem Leser über keeeb zu agieren stelle ich mir sehr schwierig vor, da die Plattform meiner Meinung nach zu unbekannt ist. Ich kenne niemanden, der bei keeeb angemeldet ist. Wir als Bibliothek müssten den Dienst dann irgendwie erstmal bekannt machen, und die Kunden auch noch dazu bewegen, sich dort anzumelden. Das stelle ich mir sehr schwierig vor. Falls dies doch gelingen sollte, welche Sammlungen könnte man gemeinsam anlegen? Auch ein Best-of-2017, Was soll beim nächsten Bib4Teens gespielt werden?, Welche neuen Titel sollen angeschafft werden? – den richtigen Gedankenblitz hatte ich in dieser Hinsicht noch nicht. :-/ Bei Gruppenaktivitäten braucht man auch online eine aktive Community – ich glaube das wird schwierig bei keeeb .

Also, mein Fazit zur Aufgabe Kuratierungsdienste; intern und für meine persönlichen Aufgabengebiete habe ich keeeb für gut befunden. Mal schauen ob es sich auch auf Dauer bewähren wird. Für die interne Bibliotheksarbeit in Arbeitsgruppen kann ich mir den Einsatz dieses Tools auch gut vorstellen. Für die Kommunikation mit Kunden fehlt es mir noch an Einsatzmöglichkeiten.

So, mal wieder geschafft! Der Weg zum Ziel war mal wieder gar nicht so einfach, erst wenn man einmal raus hat wie es funktioniert, geht es recht schnell.

Übrigens; „Soll ich dir meine Briefmarkensammlung zeigen?“ funktioniert online auch nicht so super. Aber das nur mal als Tipp, für’s richtige Leben… 😉

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Allgemein

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht? Oder…

warum das nicht fürs Internet gilt. Diese Wochen haben wir uns auf die Suche nach Horkruxen gemacht! Ach nein – das war ja Harry Potter! 😉 Wir haben uns nur auf die Suche nach Hoaxen (ist das überhaupt die korrekte Mehrzahl?) gemacht. Nicht so spannend wie ein Horkrux und auch gar nicht magisch, aber ein durchaus interessantes Thema.

Bei „Falschmeldungen“ muss ich sofort an die bunten Klatschblättchen denken, die früher immer bei Oma auf dem Tisch lagen. „Das goldene Blatt“ oder die „Neue Post“  – da konnte man sich bei den reißerischen Schlagzeilen immer sofort denken, dass das wohl nicht die ganze Wahrheit ist. Aber ob Helene und Florian nun ihre heimliche Traumhochzeit auf Mauritius gefeiert haben, war mir dann doch nicht so wichtig – also nach einem schnellen Blick abgehakt!

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Achtung! Dieses „goldene Blatt“ enthält keine Fakenews! 😉

Falschmeldungen in sozialen Netzwerken sind mir besonders  bewusst beim Thema „Geflüchtete“ aufgefallen, da mich das auch besonders geärgert hat. Meinungsmache und Hetze – das fand ich schlimm. Gerade bei Facebook bekam man bestimmte Fotos öfter zu sehen, aber oft auch schon als Fakenews enttarnt. Gewinnspielen und Umfragen habe ich noch nie große Beachtung geschenkt, aber viele fallen ja doch regelmäßig darauf rein.
Die Rückwärts-Bildersuche habe ich das erste Mal benutzt, und finde es ist ein gutes Tool um Bilder zu prüfen.  Die Handhabung war einfach, und ich kann mir vorstellen es in Zukunft öfter zu benutzen. Genauso einfach zu benutzen war der YouTube DataViewer.

Ich persönlich benutze YouTube nicht, um mich über Nachrichten zu informieren und Facebook ist für mich eher eine Möglichkeit auf dem neuesten Stand zu sein – also immer ein schnelles Update. Bevor der Song im Radio endet und die Nachrichten anfangen, hat man auf Facebook meist schon gesehen dass, dies oder jenes passiert ist. Genauere Informationen würde ich dann wohl woanders suchen. Einfach mal Nachrichten gucken oder Zeitung lesen. Natürlich finde ich es trotzdem wichtig, dass wir uns als Bibliothek mit dem Thema auskennen – schließlich sind wir die Hüter der Informationen (hach, klingt also doch ein bisschen magisch 😉 ).

Die im Kurs vorgestellten Tools finde ich sehr nützlich für Bibliotheken. Natürlich wollen wir nur korrekte Informationen  weitergeben. Aber ich kann mir auch vorstellen, nicht die Informationen selber für den Kunden zu prüfen, sondern eher „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu leisten, indem man dem Kunden vermittelt wie er selber Fakenews entlarven kann.  Ich kannte die Tools ja selber nicht – also bestimmt auch viele unserer Kunden nicht. Ich kann mir also gut vorstellen, dass Bibliotheken als Informationsexperten sich auch diese Tools aneignen und als Profis dann weitervermitteln. Ergänzend zu allen anderen Methoden die uns zur Verfügung stehen.

So, ich hoffe ich habe alle Frage beantwortet?! Muss jetzt nämlich noch schnell ’ne Bildersuche machen – irgendwie interessiert mich ja dann doch ob Helene endlich „Ja!“ gesagt hat! 😉

NETzWorking

RSS – Richtig Super Sache? Oder…

warum ich lieber Enten fütter. Und täglich grüßt das Murmeltier – ach nee, und wöchentlich grüßt der Netzworking Kurs! 😉 Ich muss direkt am Anfang ein Geständnis machen; diese Woche hatte ich mal gar keine Lust auf die neue Aufgabe. Also schiiiiiieb ich jetzt schon bis heute früh einen großen RSS Feed vor mir her. Viele Sachen in der virtuellen Welt machen mir echt Spaß – aber klar ist halt nicht alles nur Fun, Fun, Fun. 🙂 Aber in den letzten Wochen gab es ja die geballte Ladung „virtuelle Welt“, da hab ich auch mal richtig Lust auf etwas Handfestes. Zum Glück gibt es da immer noch genug von in der Bibliothek! In diesem Moment wo ich gerade blogge, flitzen hier 15 Kindergartenkinder rum. Denen geht die virtuelle Welt sowas von an der der Windel vorbei! Wer weiß  was die noch alles erwartet? Die brauchen wahrscheinlich gar keinen RSS Feed mehr, da kommen die News dann automatisch auf einen Chip der irgendwo implantiert wird oder so.
So gesehen, kann ich ja froh sein, dass ich mich nur mit RSS beschäftigen muss, und nicht eine neue Software auf meinen implantierten Hirn-Chip spielen muss. 😉 Nun aber Schluss mit SciFi – RSS ist angesagt!

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Also, ich habe von RSS schon vorher gehört, aber nie benutzt. Die Anmeldung bei feedly war unproblematisch. Was ich aber wirklich bemängeln muss; ich habe weder bei feedly noch bei netvibes eine deutschsprachige Benutzeroberfläche gefunden. Meine Englischkenntnisse waren ausreichend, aber wie löst man die Aufgabe ohne?
Ich habe mit Hilfe verschiedener Hashtags Content adden können – man findet so schnell Results und kann den Pages dann followen. Man kann  die Inhalte kategorisieren, indem man verschiedene Feeds anlegt. Nachdem die articles geloadet sind, kann man auch ein Lesezeichen setzten, um den Artikel later zu readen.  Eine weitere Möglichkeit ist auch ein board zu createn, in dem man verschiedene articles thematisch ablegt. Für manche Funktionen wurde mir immer wieder ein upgrade angeboten  – immerhin mit 30% offer. Need ich nicht!

Aber! Ich kann mir sehr gut vorstellen, warum Leute gerne eine RSS Reader nutzen. Man kann Informationen und Neuigkeiten bündeln, ohne sich ständig auf verschiedenen Homepages durchzuklicken. Die Artikel thematisch ablegen, und später oder öfter zu lesen kann auch sehr praktisch sein.

Für die Bibliothek kann ich mir einen Nutzen sehr gut vorstellen. Der Aufwand einen Feed zu erstellen, scheint mir auch recht gering zu sein – man braucht ja praktisch nur einen Link mit Überschrift. Und thematisch kann man ja alle Gebiete abdecken; Veranstaltungen, Öffnungszeiten, Neuerscheinungen …

Ich persönlich werde den Dienst nicht mehr nutzen. Ich bekomme alle Neuigkeiten die mich interessieren schon auf anderen Plattformen geboten, und fühle mich damit gut informiert. Aber gerade für Leute die kein Facebook nutzen, kann dieser Dienst bestimmt sehr praktisch sein.

Done? Done! Jetzt geht ich vielleicht mal ein Regal umbauen, einfach so – mal was Handfestes machen. 🙂

NETzWorking

Kommt ein Geist geflogen? Oder…

warum mir da doch „Das kleine Gespenst“ lieber ist.

Diese Woche steht Snapchat auf dem Lehrplan. Diese App hatte ich vorher nur einmal kurz angetestet und dann schnell wieder von meinem Smartphone gelöscht. Aber da ich erstmal unvoreingenommen alles ausprobieren möchte, durfte sie natürlich nochmals zum Einsatz kommen. Dann ist mir aber schnell wieder bewusst geworden, warum mir persönlich Snapchat nicht gefällt. Die meisten Filter gefallen mir gar nicht. Ich möchte bitte kein Häschen, Hündchen, oder Flauschibärchen sein. 😉 Ich habe nichts gegen lustige Fotos (auch von mir selber nicht), aber ich konnte mich auf vielen Bildern als Person kaum wiedererkennen. Klar, bei einigen Filtern ist ja genau das der Sinn der Sache – aber man kann ja nicht mal einen Blumenkranz aufsetzten, ohne dass das Gesicht mangamäßig „optimiert“ wird. Ich frage mich, wie dieses „Schönheitsideal“ auf junge Frauen und Mädchen wirkt?
Ich gucke mir ein Foto auch gerne öfter oder auch ein paar Tage später noch mal an. Das sich alles so schnell löscht, ist für mich befremdlich. Ich weiß nicht, ob ich mich daran gewöhnen kann, da es genug Möglichkeiten gibt, Fotos auszutauschen und sogar in Ruhe abzuspeichern. 🙂

Auch die Handhabung ist mir diesmal nicht so leicht gefallen. Ich fand es nicht so selbsterklärend wie andere Apps – z.B. Instagram – aber das ist wahrscheinlich mal wieder Gewohnheitssache. Ich merke auch ganz schnell, wenn ich persönlich nicht so viel Spaß daran habe, fällt mir der Umgang mit einer Plattform schwerer und ich muss mich zwingen die Funktionen richtig kennenzulernen. Daher finde ich es auch ganz wichtig, dass die unterschiedlichen Kanäle für die sich eine Bibliothek  entscheidet, auch von Mitarbeitern „betrieben“ werden, die Spaß daran haben. Sonst wird man nicht authentisch rüber kommen.

Ohje – jetzt wo ich es geschrieben sehe, kommt mir das ganz schön hart vor. 😦 Vielleicht sehe ich das zu eng, oder der kleine Spießer in mir kommt da zum Vorschein. Wie immer möchte ich daher nochmals betonen;  für jeden gibt es die passende Plattform und es haben ja gerade junge Menschen jede Menge Spaß daran. Und das ist schließlich die Hauptsache! Ich kann also beruhigt sagen; Snapchat kommt auch ohne mich zurecht. 😉

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Außerdem sollen wir ja den Nutzen von Snapchat für die Bibliothek beleuchten. Ich nehme an, jemandem dem dieser Dienst richtig viel Spaß macht, hat da viele tolle Ideen – in so einen versuche ich mich dann mal hineinzuversetzten.

Also, was ich wirklich gut finde, ist dass man dort wahrscheinlich Menschen antrifft, die für Bibliotheken oft schwer zu erreichen sind: Jugendliche. Meiner Meinung nach, muss man dann aber auch Inhalte finden, die diese Altersgruppe ansprechen. Also copy and paste mit Facebook fällt da wohl flach. Für die „Story“ könnte ich mir schon einige Themen vorstellen; Dokumentation der 4Teens-Veranstaltungen, ein Azubi-Tagebuch, vielleicht eine Art „Contest“ wo man die Teilnehmer aktiv einbindet…
Es wäre schön, wenn sich dafür jemand begeistern könnte, der echt nah an der Zielgruppe dran ist, und den Zeitgeist auch trifft. Ich glaube, sonst wirkt es eher wie gewollt und nicht gekonnt, und kommt beim Empfänger gar nicht an. 🙂

Mein Fazit zu Snapchat; diese App wird es nicht auf mein privates Smartphone schaffen, aber ich freue mich, dass ich durch den Kurs mal wieder etwas gelernt habe. Sonst hätte ich mich mit Snapchat wahrscheinlich gar nicht mehr auseinandergesetzt. Einen Einsatz für die Bibliothek kann ich mir durchaus vorstellen, vor allem um eine neue Altersgruppe zu erschließen, die man über andere Kanäle wie Facebook gar nicht mehr erreicht.

So, ich hoffe ihr seid bis zum Ende gekommen, denn dieser Beitrag wird sich in 60 Sekunden selbst zerstören… kleiner Scherz – wir sind hier ja nicht bei Snapchat oder James Bond! 😉

NETzWorking

Wann kommt das Vögelchen? Oder…

warum Instagram eigentlich nur was für’s Auge ist. 😉 Diese Woche steht Instagram auf dem Lehrplan. Das finde ich prima – wieder eine Plattform bei der ich schon angemeldet bin, und schon vor der #Bibreise genutzt habe. Zwar nicht in dem Umfang wie Facebook, aber ich schaue dort schon regelmäßig vorbei. Dass mir aber auch hier einige Skills fehlen, wird mir besonders bewusst, wenn ich jemandem die Funktionen erklären soll. „Drück doch mal das Häuschen.“— „Ach nee das war falsch!“ – solche Wortwechsel finden in unserer Zweigstelle jetzt seit einigen Wochen regelmäßig montagmorgens statt. 🙂 Aber wie immer haben wir uns da durchgewurschtelt, und die Aufgabe diesmal ohne viele Hürden bewältigt.

Instagram ist eine Plattform der ich durchaus positiv gegenüber stehe. Man kann mit dem Smartphone mittlerweile super Fotos machen, und andere daran teilhaben lassen. Ich finde es auch von Vorteil, dass ich mir diese Personen mittels eines privaten Kontos selber aussuchen kann. Ich kann also selber wählen, mit wem ich meine Bilder teilen möchte. Hier halte ich es aber trotzdem wie auf jeder anderen Plattform; was ich nicht jedem zeigen würde, wird auch nicht hochgeladen.

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“Die Tatsache, daß Menschen mit zwei Augen, aber nur einem Mund geboren werden, läßt darauf schließen, dass sie zweimal soviel sehen als reden sollten.”
Marie Marquise de Svign

Wie wichtig Fotos im Social Media Bereich sind, habe ich auch schon immer bei meiner Facebook-Tätigkeit gemerkt. Ohne ein Bild braucht man eigentlich keinen Beitrag hochladen. Im bunten Bilder-Dschungel fällt man sonst kaum auf. Und bei Instagram liegt natürlich der Schwerpunkt nur auf Fotos und Videos. Man kann zwar verschiedene Fotofilter wählen, aber ich finde dort die Auswahl sehr eingeschränkt. Da kann man ja meist schon mehr mit dem Smartphone bearbeiten, von diversen Apps mal ganz abgesehen. Ich benutze da am liebsten Pics Art – eine kostenlose App, mit der man wirklich sehr viele Möglichkeiten der Bildbearbeitung hat. Aber da hat wohl jeder so seinen Favoriten! 🙂

Für die Bibliothek könnte ich mir als Ergänzung Instagram durchaus gut vorstellen. Wir bekommen oder knipsen selber fast täglich, zumindest wöchentlich Fotos für Facebook. Die könnte man auch für diese Plattform verwenden – anstatt  Text einige aussagekräftige Hashtags und eine Bilderunterschrift auswählen, und ab auf Insta! Dort würde man dann die Nutzer abholen, die vielleicht nicht bei Facebook angemeldet sind. Was ich bei Instagram gesehen habe, handhaben die meisten Bibliotheken das auch so. Ich verfolge einigen Bibliotheken, und meistens unterscheiden sich die Beiträge nicht von anderen Social Media Kanälen, wie Facebook oder Twitter. Wenn man jeden Kanal unterschiedlich gestalten würde, wäre es wahrscheinlich auch sehr schwierig immer anderen Content zu bekommen. Der Blog, meistens mit ausführlichen Texten und Berichten, spielt da schon eine gesonderte Rolle.

Mein Fazit; wer #instafood, #instastyle, #picoftheday oder #hashtag persönlich nicht braucht – durchaus verständlich! Für die Bibliothek sehe ich es als Kanal, über den man relativ unaufwändig noch mehr Menschen erreichen könnte – und das finde ich ja immer gut! 😉

NETzWorking

Fischers Fritze fischt bei Facebook? Oder…

warum für mich Facebook die richtige Plattform ist! Diese Woche ist unsere Aufgabe ja Facebook und wie sich Bibliotheken dort präsentieren. Toll wenn eine Aufgabe schon vor ihrer Bekanntgabe (fast) erledigt ist! 🙂  Denn Facebook gehört schon seit einigen Jahren zu meinen täglichen Aufgaben. Mit dem Facebook-Virus „infiziert“ hat mich damals meine liebe Kollegin Frau Jankova. Anfangs noch etwas skeptisch, habe ich mich schon gefragt Wird sich das wirklich durchsetzen? oder Braucht man das für Bibliotheken? Dann habe ich aber schnell gemerkt, wie viele Vorteile Facebook für eine Institution oder ein Unternehmen bieten kann.

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Als Privatperson kann ich durchaus verstehen, wenn man Facebook auch kritisch sieht. Cybermobbing, Hasskommentare, personalisierte Werbung, Datenklau – klar hält sich da die Begeisterung in Grenzen. Ich hatte bisher immer Glück, und habe nie negative Erfahrungen gemacht. Ich habe für mich aber auch klare Grenzen bei Facebook gesteckt; alles was ich nicht auch persönlich einfach erzählen würde, kommt in kein soziales Netzwerk. Facebook bietet schon einige Tools um die Privatsphäre gegenüber Dritten zu schützen, aber mir ist schon klar, dass ich Facebook selber mit meinen Daten „bezahle“.

Aber da eine Datendebatte jetzt echt den Rahmen sprengen würde, möchte ich lieber auf die Vorteile von Facebook für Bibliotheken eingehen. Für mich war es immer besonders wichtig, dass wir uns auf Facebook als moderne Bibliothek mit einem tollen Team präsentieren können. Denn dieses Image hat die Einrichtung Bibliothek ja bei vielen Menschen immer noch nicht. Man kann auf einen Schlag eine Menge Menschen erreichen – mit allen Themen die uns bewegen. Wir haben jetzt knapp 600 Fans oder Follower, wenn ein Beitrag aber durch liken und teilen sehr erfolgreich wird, erreichen wir auch schon mal über 1000 Personen. Das finde ich für ein Foto mit ein bisschen Text gar nicht mal so schlecht! 😉 Obwohl gerade das oft schwierig ist – immer den passenden Content zu finden. Wir bekommen zum Glück immer viele Beiträge von KollegInnen geschickt, ohne die wir echt ganz schön aufgeschmissen wären! ❤  Manchmal gibt es aber auch Phasen, wo man sich fast täglich fragt „Was sollen wir bloß posten?“ Facebook ist recht schnelllebig, man bekommt viele Informationen gleichzeitig. Und so ist unser Ziel, mehrmals in der Woche neue Beiträge zu posten. Manchmal geht dann ein Beitrag durch die Decke, und manchmal auch in die Hose. 🙂

Daher gucke ich auch mehrmals in der Woche, was andere Bibliotheken posten, was sich in unserer Nachbarschaft tut oder was andere städtische Einrichtungen auf Facebook so treiben. Oftmals ergibt sich dann die Gelegenheit, für einen gegenseitigen Austausch, manchmal kommt aber auch nichts zurück. Wichtiger finde ich den Austausch mit den Leuten die unsere Seite aktiv verfolgen. Wir bekommen persönliche (also nicht öffentliche) Nachrichten aller Art: Vorlesepatenschulungen, Öffnungszeiten, Veranstaltungen usw. Man muss also auch immer selber gut informiert sein, oder sich die Infos schnell beschaffen.

In den Posts mit den Usern zu kommunizieren finde ich dagegen oft schwierig. Das klappt meist erst ab einer bestimmten Followerzahl. Die sich bei uns übrigens sehr gut gesteigert hat, seit wir auch auf Facebook offiziell unter dem Namen Stadtbibliothek Wuppertal agieren dürfen. Da macht es sich schon bemerkbar, dass einige die Kommentarfunktion nutzen und auf Anfragen reagieren. Klar überlegt man da vorher dreimal, was man postet – wenn eine Frage / Aktion ins Leere läuft, ist das schon doof. Umso mehr  freut es mich dann aber, wenn es klappt.

Klar, die lustigen und witzigen Beiträge sind meistens schon die erfolgreichsten – wer amüsiert sich denn nicht gerne? 😉 ABER! Es ist kann jedes Thema für Facebook interessant sein. Vielleicht spricht man mit einem Thema, das wir sonst nicht behandeln, mal eine ganz andere Gruppe an? Jeder könnte etwas dazu beitragen; schnell ein Foto machen und etwas Text dazu (oookay, wir nehmen auch Stichwörter – aber die müssen schon sein) und schon könnte Ihr Beitrag auf unserer Facebookseite erscheinen! 😉  Und so kann wirklich jeder dazu beitragen, wie wir uns als Bibliothek auf dieser Plattform präsentieren – auch wenn ihr bisher vielleicht nicht „Gefällt mir“ gedrückt habt… 😉

NETzWorking

Wie man in den Wald hineintwittert? Oder…

warum mich das Vögelchen noch nicht erreicht hat. Diese Woche steht der Kurznachrichtendienst „Twitter“ auf dem Lehrplan. Und für heute habe ich mir den dazugehörigen Blogbeitrag vorgenommen. Passenderweise habe ich heute früh im Bad in den Nachrichten gehört, dass man nun bei Twitter 280, statt 140 Zeichen benutzen darf. Shocking News oder Grund zu feiern? Für mich weder noch, da ich Twitter zwar kenne und auch angemeldet bin, aber nie wirklich aktiv genutzt habe.

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Eigentlich wollte ich meine Einleitung damit ausschmücken, dass ja Frauen viel mehr Wörter am Tag benutzen als Männer, und ich daher ganz schlecht mit so wenig Zeichen auskommen kann. Aber meine „Recherchen“ (= googeln 😉 )  zu dem Thema haben ergeben, dass Frauen und Männer etwa die gleiche Anzahl an Wörtern am Tag benutzen; ca. 16.000. Bei meiner persönlichen Recherche (= Ehe 😉 ) würde wahrscheinlich ein anderes Ergebnis rauskommen, aber halten wir uns an die Fakten!

Montag haben wir uns also wieder der neuen Wochenaufgabe gewidmet, und diesmal dachten wir „Ach, das ist diesmal wirklich nicht so viel!“ Aber der Schein trügt, und die Anmeldung hat uns ein wenig zur Verzweiflung gebracht. Ohne Eingabe einer Telefonnummer nix zu machen! Nun dümpelt meine Dienstmail irgendwo im Twitter-Nirvana. Der Account kann ja nun nicht freigeschaltet werden, aber ob er wohl jemals gelöscht wird? Schließlich konnten wir doch noch die Hindernisse überwinden, und den ersten Tweet absetzten. Es gibt ja bekanntlich keine zweite Chance für den ersten Eindruck – aber erstmal in Ruhe umschauen!

Ich versuche erstmal alles objektiv zu beleuchten, und sehe das nun so: es gibt einige große soziale Netzwerke und entweder es gefällt einem eins (oder mehrere) oder eben nicht. Ich persönlich bin bei Facebook und sporadisch bei Instagram unterwegs, und damit ist mein persönlicher Bedarf gedeckt.

Facebook stand ich am Anfang auch skeptisch gegenüber, mittlerweile ist es aus meinem Alltag aber nicht mehr wegzudenken. Aber; es sind zwar viele meiner echten Freunde bei Facebook, aber das wahre Leben spielte sich für mich nie in sozialen Medien ab. Es ist ein zusätzlicher Spaß; Rezepte, Nagellack-, Reise- und Bibliotheksgruppen, lockere Kontakte, News…

Von der Benutzeroberfläche her unterscheiden sich Facebook und Twitter auf den ersten Blick  gar nicht so sehr. Der Umgang mit Twitter ist erstmal ungewohnt, aber wahrscheinlich reine Gewohnheitssache. Bei Facebook kenne ich mich halt schon aus – habe aber gemerkt, dass es für Anfänger auch kompliziert ist. Warum Twitter trotzdem nicht mein Fall ist: Ich wüsste auf Dauer nicht, was ich in 280 Zeichen in die Welt schicken sollte? Es gibt ja Wortakrobaten die in kurzen Sätzen lustige oder poetische Sprüche produzieren – dazu gehöre ich nicht. Ich habe also bisher keine Vorstellung wie ich einen persönlichen Twitter-Account mit (S)In(n)halt füllen könnte.
Wir sollen zwar keinen Vergleich ziehen zwischen Facebook und Twitter, aber für mich als Privatperson gibt es auf Twitter nichts, was ich bei FB nicht auch / schon habe. Vielen anderen Usern geht es da offensichtlich anders – also jedem das seine (Netzwerk)! 🙂
Ich habe gesehen, man kann Follower auch stumm schalten, blockieren und entfernen. Ich könnte also schon darauf Einfluss nehmen, mit wem ich mich verbinden möchte. Trends oder besondere Aktionen konnte ich in der kurzen Zeit noch nicht ausmachen.

Dann habe ich mir Twitter unter dem Gesichtspunkt Bibliothek angeschaut. Denn da bin ich der Meinung; wenn wir als Bibliothek irgendwo Menschen erreichen können, dann sollten wir das auch tun. 🙂 Deshalb habe ich mir einige Bibliotheken auf Twitter angeschaut. Die Followerzahlen haben mich positiv überrascht. Die meisten Bibliotheken twittern parallel zu anderen Netzwerken und die Inhalte unterscheiden sich meist nicht großartig. Manche sind da kreativer und einfallsreicher als andere. Bei Twitter muss man sich halt kürzer fassen. Ich kann mir schon vorstellen, Infos über Twitter zu verbreiten, zum Beispiel über Veranstaltungen (mehr Text hat ein Flyer ja auch oft nicht), Öffnungszeiten, kurzfristige Änderungen / Aktionen etc.

Also, mein Fazit aus Modul 3 Lektion 1: ich als Privatperson bin mit Facebook und Instagram gut „versorgt“, für die Bibliothek kann ich mir schon einen gewissen Nutzen vorstellen.

Während ich diesen Beitrag schreibe, laufen im Radio Trump-News rauf und runter. Ein Jahr ist er nun schon im Amt – und im Twitter-Wald wohl einer der größten Vögel. Oh, jetzt habe ich doch einen Nachteil der 280 Zeichen gefunden – er darf ja jetzt auch doppelt so lange. Aber hoffentlich nur auf Twitter… 😉

NETzWorking

Ist denn schon wieder Montag? Oder…

warum manche Lektion schneller kommt als man denkt! Jetzt sind wir bei Modul 2, Lektion 5 angekommen. Irgendwie freue ich mich tatsächlich montags auf die neue Aufgabe. Beim ersten Überfliegen denke ich aber auch oft „Oha, das wird aber schwierig!“ Am liebsten möchte man ja gar keine langen Texte zur Erklärung lesen – am besten, es ist alles selbsterklärend und mit 2,3 Klicks ist man dann fertig. So läuft das aber leider nicht.

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Also nehme ich mir wirklich erstmal die Zeit, in Ruhe alles durchzulesen. Dann Step-by-step einfach der Anleitung folgen. Ich finde der Kurs ist wirklich gut aufgebaut, und man bekommt eine umfassende Anleitung zu allen Vorgängen. Es gibt lediglich Kleinigkeiten die ich bemängeln würde. Viele hatten Schwierigkeiten die Kommentarfunktion zu finden, mit der wir die Fertigstellung unseres Blogs übermitteln sollten.
Bei der letzten Lektion finde ich die Bilder sehr klein – man kann die Texte kaum lesen. Es wäre toll, wenn man die Bilder auch größer darstellen könnte.

Mir persönlich macht die individuelle Gestaltung meines Blogs, und das Verfassen der Texte großen Spaß! Ich habe aber von vielen KollegInnen etwas anderes gehört; ohne Vorkenntnisse, kann man es alleine fast nicht schaffen – oder nur mit sehr großem Zeitaufwand. Ich finde, das darf man trotz persönlicher Begeisterung auch mal sagen. 😉 Einige stehe damit vor großen Hindernissen. Das hat nichts mit fehlender Kreativität zu tun, sondern mit fehlendem technischem Background, den man nicht mal eben aufarbeiten kann.
Ich würde aus dem kurzen Erfahrungszeitraum jedem raten, sich Hilfe zu suchen bei KollegInnen die schon weiter sind. Es spart viel Zeit, und kleine Erfolgserlebnisse steigern die Motivation.
Mir hat es selber sehr geholfen, die Arbeitsschritte zu verinnerlichen, und es hat mir einfach Freude gemacht, dass andere so auch einen Schritt weiter gekommen sind. ❤
Vielleicht sollte man sich auch kein Beispiel nehmen an Blogs, die schon über die Anforderungen hinaus gestaltet wurden, sondern erstmal nur die Grundaufgaben in Angriff nehmen.

Was ich sehr schön finde, ist der rege Austausch unter den Kolleginnen und Kollegen. Es ist interessant wie unterschiedlich die Blogs gestaltet sind, und welche Themen ausgesucht werden. Man lernt auf einmal ganz neue Seiten kennen, von Leuten mit denen man schon jahrelang zusammenarbeitet… 😉

Also, nach dem Motto “From a little help with my friends…”– meldet euch gern. 🙂